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Entwicklung des Tal-Centers nicht verzögern

Schon in der Amtszeit der früheren Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) hatte die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf (BVV) die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet des Tal-Center in Marzahn beschlossen. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG will dort die weitgehend leerstehenden Gebäude abreißen und Wohnungen überwiegend für niedrige und mittlere Einkommensgruppen errichten. Im Erdgeschoss sollen auch wieder Flächen für Einzelhandel und Dienstleistung entstehen. Nun stimmte die BVV auf Antrag der Fraktion die Linke und mit den Stimmen von AfD und Grünen dafür, die Planungen zunächst ruhen zu lassen.

Dazu nimmt Harald Wurr, Vorstandsmitglied der FDP Marzahn-Hellersdorf, wie folgt Stellung:

„Diese Entscheidung ist fatal. Sie verhindert einerseits den dringend erforderlichen Neubau von bezahlbarem Wohnraum. Andererseits werden die nicht vermietbaren Läden über kurz oder lang zu einem Verfall der Gebäude mit negativen Auswirkungen auf das Quartier insgesamt führen. Die kürzlich im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung vorgestellten Planungen bieten eine gute Grundlage für die Entwicklung des Viertels. Nicht die Enteignung großer Wohnungsunternehmen, wie es die Linke anstrebt, nur Neubau entschärft die Misere am Berliner Wohnungsmarkt.“