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Kultur unterstützen - Gelder zielgerichteter einsetzen

Zu wenige Menschen im Bezirk kennen die wichtige Arbeit der bezirklichen Kultureinrichtungen (Galerien, Museen, Bibliotheken etc.), obwohl sie vor allem für die Bildung von Kindern unerlässlich sind. Die Vielzahl von Kultureinrichtungen - von Museen wie dem Schloss Biesdorf oder dem Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf über die öffentlichen Bibliotheken im Bezirk bis hin zum Freizeitforum Marzahn - muss gezielter unterstützt werden. Zudem muss die Arbeit der Musikschulen gestärkt werden, denn sie haben als verlängerter Arm der Schulen einen wichtigen Auftrag im Bereich musikalischer Bildung. Kernanliegen der FDP Marzahn-Hellersdorf ist, die politischen Rahmenbedingungen für eine vielfältige, nicht auf öffentliche Mittel angewiesene Kulturlandschaft herzustellen.

Arbeit der bezirklichen Kultureinrichtungen stärken

Die Vielzahl verschiedener Kultureinrichtungen ist eine Bereicherung für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Doch um diese auch effizient nutzen zu können, muss die Arbeit bekannter gemacht werden. Kaum jemand kennt die Arbeit dieser Einrichtungen – das muss geändert werden!

Der Auftritt bei Social Media ist dabei unerlässlich. Vor allem junge Menschen, die an Kultur interessiert sind, werden so auf die Geschichte und Kultur ihres Bezirkes aufmerksam gemacht. Zusätzlich sollte ein „Kultur-Bezirks-Newsletter“ eingerichtet werden, indem die Abonnenten jeden Monat auf die Arbeit und Veranstaltungen der bezirklichen Kultureinrichtungen aufmerksam gemacht werden. Auch über die Einrichtung eines „Kulturbusses“ könnte man nachdenken. Die Verantwortlichkeit hierfür soll im Rahmen einer grundsätzlichen Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit des Bezirks im Bezirksamt angesiedelt werden.

Außerdem muss die Zusammenarbeit mit Schulen gestärkt werden. Vor allem Grundschulen sollten hier in den Blick genommen werden, da die Schülerinnen und Schüler meist aus der direkten Umgebung stammen. Jeder Grundschüler im Bezirk sollte mindestens einmal während seiner Grundschulzeit die wichtigste Kultureinrichtung seines Stadtteils besucht haben. Dies stärkt zudem das regionale Bewusstsein und die Kenntnisse über die Historie des Bezirkes.

Doch auch direkte Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern durch ehrenamtliche „Kulturbotschafterinnen und -botschafter“ kann die Bekanntheit der wichtigen Arbeit erhöhen.